Anwendungen

PIV

Particle Image Velocimetry (PIV) ist eine Technik, um Ströme zu visualisieren und um Momentanwerte der Strömungsgeschwindigkeit und-richtung einer Flüssigkeit zu messen. Die Technik beruht auf der Aufnahme von zwei Bildern die Piko- bis Millisekunden voneinander entfernt genommen werden, was die elektronische Auswertung per Computer ermöglicht, um der Bewegung der einzelnen Teilchen in zwei Dimensionen zu folgen. Die Flüssigkeit muss sichtbare Partikel beinhalten, die klein genug sind, um dem Fluss der Flüssigkeits- oder Gasprobe folgen zu können. Diese Partikel können entweder Teil der Probe, oder in der Flüssigkeit/im Gas ausgesät sein, um die Visualisierung der Analyse zu unterstützen. PIV wird üblicherweise in vielen verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel Verbrennung, Aerosol-Analyse, Rohrfluss und Windkanal-Experimenten verwendet.

Man nutzt das Laserlicht aufgrund der hohen Intensität der Strahlen, die erzeugt werden können und der Fähigkeit des Strahls, in ein 2-dimensionales Lichtblatt geformt zu werden, welches die Leinwand des Bildes bildet. Der Energiebedarf ist proportional zur Grösse der Probe, wobei bei grösseren Proben auch ein grösserer Energiebedarf anfällt. Die Richtungsstabilität des Strahls ist ebenfalls von grosser Bedeutung, da jegliche Bewegung im Lichtblatt die Geschwindigkeitsmessungen künstlich verfälscht. Je nachdem, wie empfindlich die entsprechende Kamera ist, kann eine Reihe von Laserwelllenlängen genutzt werden. Es gibt eine Vielzahl von Lasern bei Laser Quantum, die sich für PIV eignen. Weiter unten finden Sie eine Reihe von grünen, 532 nm Lasern mit verschiedenen Leistungen aufgelistet.

  • gem 532 -   Mittlere Leistung mit bis zu 2 W Ausgangsleistung
  • opus -   Höhere Leistung bis zu 6 W für größere Probeflächen
  • finesse -  Höchste Leistung für die grössten Proben

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Abstract - Bubble flow PIV 227KB

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