Anwendungen

Zeitaufgelöste Elektronen-Mikroskopie

Die Elektronenmikroskopie hat höchstes räumliches Auflösungsvermögen und Erkenntnisse der strukturellen Beschaffenheit der untersuchten Proben ermöglicht. Der traditionell verwendete Elektronenstrahl zur Erzeugung des Bildes ist ein cw-Strahl und ermöglicht nur statische Aufnahmen. Indem für die Erzeugung des Elektronenstrahls von der Kathode ein gepulster Laser verwendet wird, ermöglicht ein gepulster Elektronenstrahl zu der hohen räumlichen Auflösung eine zeitliche Auflösung hinzuzufügen. Damit wurde es möglich, Änderungen von Strukturen der Größe von Makromolekülen zeitlich zu verfolgen.

Für eine höchste zeitliche Auflösung werden extrem kurze Laserpulse benötigt. Zur Emission von ultrakurzen Elektronenimpulsen werden nur moderat verstärkte Laserpulse benötigt (um die Verbreiterung des Elektronenpulses durch räumliche Ladungseffekte zu vermeiden), und Wiederholraten von mehr als nur einigen zehn kHz sind sehr vorteilhaft.

  • Der venteon OPCPA ist eine ideale Lichtquelle, die Pulse mit wenigen optischen Zyklen bei einer hohen Wiederholrate von bis zu einigen MHz zur Verfügung stellt.

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