Anwendungen

STED-Mikroskopie

Stimulated Emission Depletion (STED) Mikroskopie ist ein Zweig der Super-Mikroskopie, die die Visualisierung von Proben im Detail ermöglicht, wie es durch Standard-Techniken nicht möglich wäre. Die Beugungsgrenze des sichtbaren Lichts schafft eine praktische Einschränkung der Auflösung, durch konfokale Mikroskopie, von etwa 200nm (ca. 250 nm für eine 532-Quelle).  Ein Elektronenmikroskop erlaubt eine Auflösung von bis zu rund 0,05nm, ist allerdings sehr teuer und erzeugt sogar eigene Begrenzungen.

STED-Mikroskopie verwendet einen TEM00 grünen Laser, konzentriert auf einen Punkt von etwa 200nm, um fluoreszierende Marker in der Probe, in einer typischen, konfokalen Geometrie anzuregen und dann einen kollinearen, roten Strahl in der Form eines Doughnuts, um die Fluoreszenz überall, abgesehen vom zentralen „Loch“, zu stillen.Durch Steuern der Form des roten STED Laser, kann die Auflösung wesentlich über Standard-Licht-Techniken hinaus erhöht werden und Details unter 10nm können nun auch visualisiert werden. Die Größe dieses Punkts sinkt mit zunehmender Leistung des STED Entregungslasers.

Laser Quantum‘s Laser sind ideal für diese Anwendung geeignet, da sie alle einen M² Wert von nahezu 1 haben, was eine akkurate Fokussierung der Strahlen in die gewünschten Formen erlaubt. Der ignis ist einer unserer Hochleistungslaser und eignet sich ideal als roter STED Entregungslaser, da das 1W von 660nm Licht ein sehr scharfes, zentrales Loch erzeugt.

Lesen Sie unser Leica STED whitepaper hier

  • ventus - 532nm Laser, <1,1 M² mit einer Reihe von verfügbaren Leistungen
  • opus - 532nm Anregungslaser mit bis zu 6W Leistung
  • gem 660 - 660nm mit verfügbarere Leistung von bis zu 1W, für die Entregung

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