Anwendungen

Durchflusszytometrie und Zellsortierung

Die Durchflusszytometrie ist eine Methode, die gleichzeitig mehrere physikalische und biochemische Eigenschaften einer in einem Flüssigkeitsstrom aufgelösten heterogenen Zellprobe vermessen kann. Sie wird typischerweise in klinischen Labors für die Probenanalyse von z.B. Blut, Knochenmark und Lymphflüssigkeit in der Forschung, klinischen Studien und der Diagnose von Krankheiten inklusive Blutkrebs verwendet.

Die Fähigkeit, die Eigenschaften tausender Zellen pro Sekunde zu analysieren, während diese durch den Detektor fließen, macht die Methode zu einem mächtigen Werkzeug im klinischen Labor. Durch hydrodynamisches Fokussieren des Eingangsflusses wird sichergestellt, dass die Zellen den Messpunkt im Detektor einzeln passieren und so physikalische Eigenschaften wie Anzahl, Größe, Volumen, Morphologie und Farbe durch die Beobachtung der Streuung von und Wechselwirkung der Zelle mit Laserlicht gemessen werden können. Die Menge des vorwärts gestreuten Lichts ist proportional zur Größe der Zelle, während die Streuung zur Seite durch die Granularität und Komplexität der Zelle gegeben ist.

Falls die Zellen mit fluoreszierenden Antikörpern markiert sind, und die Laserwellenlänge innerhalb deren Anregungsbandbreite des Fluorophors gewählt ist, lassen sich durch die aus der Laseranregung erfolgenden Fluoreszenz Antigene identifizieren, die spezifisch auf Krankheiten wie Leukämie, Lymphknotenerkrankung, Kinderlähmung etc. sind. Da dies mit einer Rate von tausenden von Zellen pro Sekunde erfolgen kann, und mit einem Detektionslimit von 1 in 50 000, kann ein Durchflusszytometerlabor innerhalb von 2 Stunden ein aussagekräftiges Ergebnis an Klinikärzte liefern.

Falls vom Gerät unterstützt, und für die weitere Untersuchung benötigt, können moderne Durchflusszytometer verwendet werden, um Zellen abhängig von den Messergebnissen elektrostatisch in unterschiedliche Populationen zu sortieren.

Die Zytometer verwenden oft unterschiedliche Laserwellenlängen gleichzeitig, um mehrere Analysen durchzuführen. Durch Vorbehandlung der Probe mit mehreren Fluorophoren, die bei unterschiedlichen Wellenlängen emittieren, kann die Effizienz dieser Methode weiter verbessert werden.

Die Wahl des Lasers ist deswegen entscheidend für die Qualität des Zytometers und seiner Ergebnisse. Da eine der Hauptmessgrößen das Streulicht in Vorwärts- und Seitenrichtung ist, würde sich jede Fluktuation der Laserausgangsleistung in einer unechten Variation der Messgrößen wie Partikelgröße, Granularität oder interner Komplexität der Zelle auswirken. Zudem sind, da die Diagnose der Antigenkonzentration oft auf dem Vergleich von Intensitäten zwischen zwei Fluorophoren beruht, die Stabilität der Wellenlänge und Ausgangsleistung entscheidend.

Die Laser von Laser Quantum verfügen über eine Regelung der Ausgangsleistung, die in der Lage ist, die Ausgangsleistung auf einem Niveau zu stabilisieren, welches in der Industrie führend ist. Daher eignen sich die Laser von Laser Quantum ideal in diesem zunehmend genutzten Detektionsverfahren.

  • gem – Laser zur OEM Integration mit einer Leistungsstabilität von < 1% gemessen über 100h
  • ventus – Wissenschaftlicher Laser mit einfacher Benutzereinstellung der Ausgangsleistung und einer Leistungsstabilität von <0,4% gemessen über 100h

Available Products

Top